Einleitung

Dieser Blog ist ein Leistungsnachweis im Rahmen des Faches Informationsgesellschaft, -ethik und –politik (IGEP), welches im Studiengang Informationswissenschaft der HTW Chur stattfindet. Anstelle einer gewöhnlichen wissenschaftlichen Arbeit sollen die Studierenden ein Blog schreiben. Die einzelnen Blogeinträge sind in sich abgeschlossene Kapitel, die auch unabhängig voneinander gelesen werden können. Sie sind immer mindestens 2000 Zeichen lang und werden ab heute im Verlauf des Frühlingssemesters regelmässig erscheinen. Unsere Quellen finden interessierte Leser auf der Seite Quellenverzeichnis. Wir arbeiten hauptsächlich mit Internetquellen, die Sie sich auch gerne selber ansehen können.

Die Autorinnen Karin und Rahel befassen sich in diesem Blog mit dem Thema „Recht auf Vergessen“. Wir haben uns aus einer Vielzahl von Möglichkeiten für dieses Thema entschieden, weil wir davon bislang im Unterricht wenig erfahren haben und somit noch viel Neues entdecken können. Das Recht auf Vergessen ist an und für sich keine neue Erscheinung (EDÖB, 2014), doch seit Mai 2014 wird es besonders stark thematisiert. Damals hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass Google bestimmte Inhalte auf Wunsch seiner Nutzer löschen muss. (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2014).

Da wir uns in diesem Blog vor allem auf das Recht auf Vergessen im Internet konzentrieren möchten, setzen wir uns unter anderem auch damit auseinander, wie dieser Entscheid umgesetzt wird und welche Auswirkungen er auf andere Suchmaschinenanbieter hat. Wir werden in den folgenden Posts unser Thema definieren und von anderen Themen, vor allem dem Datenschutz, abgrenzen. Des Weiteren werden wir die Gesetzeslage in Europa und der Schweiz beleuchten sowie herausfinden welche Auswirkungen der Entscheid des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte im Konkreten auf die Suchmaschinen Google und Bing und auf soziale Netzwerke wie Facebook hat. Ebenfalls möchten wir aufzeigen, welche Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Recht auf Vergessen bestehen. Zum Schluss möchten wir auch praktische Tipps geben um unseren Lesern zu zeigen, wie sie sich gegen unliebsame Informationen im Netz wehren können.

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