Tipps

Nach dem wir so viel vom Recht auf Vergessen gepredigt haben, möchten wir unseren Leserinnen und Lesern gerne noch ein paar ganz praktische Tipps im Umgang mit ihren Daten geben.

1. Vorsicht ist die Mutter der Pozellankiste: Überlegen Sie sich gut, welche Inhalte Sie veröffentlichen. Seien Sie sich bewusst, dass Ihr Arbeitgeber, Ihre Familie und Ihre Nachbarn Zugang zu diesen Angaben haben könnten. (Realschule Dachau)

2. Vorsicht ist besser als Nachsicht: Die Zukunft ist natürlich nur sehr schwer abschätzbar, veröffentlichen Sie trotzdem nichts, was Ihnen in ein paar Jahren schaden könnte.

3. Seien Sie mit Kreditkarten- und Bankkontonummern sowie staatlichen Identifikationsnummern besonders vorsichtig. Vertrauen Sie nicht jedem Unternehmen und seien Sie kritisch. (Zurawski 2007)

4. Lesen Sie sich die allgemeinen Geschäftsbedingungen durch, bevor Sie sich beispielsweise bei einem sozialen Netzwerk anmelden. (Zurawski 2007)

5. Machen Sie sich schlau wo Ihre Dokumente gespeichert werden, wenn Sie Speicherdienste in der Cloud nutzen.

6. Nutzen Sie Verschlüsselungen um Ihre Daten zu schützen.

7. Akzeptieren Sie nicht alle Zertifikate, die Ihr Computer verwenden möchte. Es könnte von einem unseriösen Anbieter stammen! (Zurawski 2007)

8. Löschen Sie regelmässig die Cookies in Ihrem Browserverlauf. Überprüfen Sie ausserdem die Datenschutzeinstellungen in Ihrem Browser.

9. Halten Sie auch in Ihren digitalen Ablagen Ordnung wie in Ihrem restlichen Büro. Löschen Sie nicht mehr benötigte Dokumente, Fotos und E-Mails.

10. Informieren Sie sich über Ihre Rechte. Lassen Sie sich nicht alles von Unternehmen gefallen, machen Sie von Ihren Rechten Gebrauch

Diese Tipps sind selbstverständlich nicht der Weisheit letzter Schluss. Es ist schwierig (um nicht zu sagen unmöglich) keine Daten im Netz zu hinterlassen, aber wenn Sie diese Tipps beherzigen, können Sie wenigsten einigermassen nachvollziehen und ein Stück weit selber bestimmen, wo Ihre Daten landen.

 

 

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